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Beste Freunde


Zwischen Mensch und Hund besteht eine natürliche Verbindung, die in unserer modernen Welt jedoch leicht verloren gehen kann. Der Weg zu einer echten Beziehung zwischen Mensch und Hund führt über unsere Instinkte. Heute kann man mit Sicherheit sagen, dass der Hund vom Wolf abstammt. Aber unsere Hunde müssen sich nicht darum kümmern, Nahrung zu finden. Denn dafür sorgen wir. Dennoch verfügt selbst der kleinste Hund noch heute über seine natürlichen Instinkte. Damit es ihm gut geht, braucht er eine Beziehung zum Menschen, in der er sich sicher und geborgen fühlt. Ohne diese Beziehung würde er sich nicht in unserer Menschenwelt zurechtfinden. Darum sollten wir uns daran erinnern, dass der Hund neben uns in erster Linie ein Tier ist und das er seinen natürlichen Instinkten folgt. Wie wir selbst auch. In vielen Dingen sind sich Mensch und Hund ähnlich. Wir wollen nicht Hunger leiden und uns sicher fühlen.
Vor allem aber wollen wir nicht allein, sondern in einer Gruppe leben.
Genau das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es uns möglich ist, eine so enge und stabile Freundschaft zu unserem Hund aufzubauen. Allein in Deutschland leben heute mehr als sieben Millionen Hunde. Nur die wenigsten von ihnen müssen noch jene Arbeiten übernehmen, für die sie einst vom Menschen gedacht waren.
Heutzutage haben die Menschen ihnen eine andere Aufgabe zugedacht:
Sie wünschen sich einen treuen Freund und Gefährten.
Diesen Wunsch erfüllt der Hund gerne, denn er will unser Freund, Begleiter und ein Teil unserer Familie sein. Dann fühlt er sich wohl. Denn ein einsamer Hund ist ein verlorener Hund. José Arce

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Der richtige Moment

»»Ich liebe meine Hunde und zeige ihnen das mitunter auch auf menschliche Art – wenn der Moment stimmt. Das Erste, was ein Hund von mir mitkriegt, ist ein Gefühl der Ruhe und Sicherheit. Und dieses Gefühl ist der Grundstein für eine gute Beziehung. Denn so wie er mich im ersten Moment erlebt, werde ich in seinem Kopf bleiben. Als ein ruhiger und sicherer Mensch, der weiß, was er tut, und dem man sich daher ohne Sorgen anvertrauen kann «« José Arce

SPIELEN

Hunde sind für mich in vielerlei Hinsicht wie Kinder, aber eines haben sie ganz offensichtlich mit jenen gemeinsam: Sie lieben es zu spielen. Nicht nur mit ihresgleichen, sondern auch mit uns Menschen und das Schöne am Spiel ist, dass es nicht nur ihm Freude bereitet, sondern auch uns. Was man spielt, ist dabei eigentlich egal. Ich zum Beispiel liebe es, einfach mit meinen Hunden herumzutoben und genieße den Körperkontakt, den wir dabei ganz automatisch haben. »Hilfe, mein Hund ist hyperaktiv.« Diesen Satz höre ich immer häufiger. Wenn ich unterwegs bin und sehe, wie und vor allem in welchem Ausmaß die Leute ihre Hunde beschäftigen, wundert es mich nicht, dass einige unserer Vierbeiner so überdreht und nervös sind. Das Fatale ist, dass sehr viele Hundebesitzer davon ausgehen, dass wenn sich ihr Hund zu wenig bewegt, er unausgeglichen ist und nicht zur Ruhe kommt. Und deshalb versuchen, ihn immer mehr auszupowern. Niemand sollte Spielen als Mittel benutzen, um den Hund müde zu machen o…

Etwas ändern

»» Man kann eine Situation nur verändern, indem man sich selbst verändert. Mit unserer Hilfe kann ein Hund, der sonst immer weggerannt ist, lernen, dass er das nicht muss. Und ein ›Angreifer‹, entspannt zu bleiben. Ihr Hund möchte ein Teil von Ihnen sein. Das reicht ihm «« José Arce